KI findet Sicherheitslücken – wer kontrolliert das Wissen?
Ein FAZ-Kommentar nimmt eine PHP-Sicherheitslücke zum Anlass, staatliche Abhängigkeiten von privaten KI-Unternehmen zu hinterfragen.
Kira Kramer berichtet, dass OpenAI mithilfe eines KI-Modells einen Angriffsweg durch eine bekannte PHP-Schwachstelle fand. Das Unternehmen informierte Entwicklerinnen und Entwickler und ausgewählte staatliche Stellen. Ihr Kommentar fragt, welche Macht daraus entsteht, über die Weitergabe solchen Wissens mitzuentscheiden. [1]
Das Indiz verweist auf eine politische Dimension generativer KI: Sicherheitsforschung kann Schutz ermöglichen und zugleich Abhängigkeiten schaffen. Kramer warnt davor, staatliche Sicherheit auf das Wohlwollen privater Technologiekonzerne zu gründen.
Quellen
Dieses Indiz von Martin Ebner ist lizenziert unter
CC BY 4.0
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