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Gefunden von einer Maschine

Die schwerste PHP-Lücke seit über einem Jahrzehnt entdeckte kein Hacker, sondern ein KI-Modell: GPT-5.6 Sol von OpenAI. Websites weltweit, darunter Uni Wien und TU Wien, gingen vorsorglich vom Netz.

Am 21. Oktober 2026 veröffentlichte PHP Notfall-Updates für zwei kritische Lücken, über die Angreifer fremden Code auf Servern ausführen können. PHP läuft geschätzt auf rund 70 % aller Websites [1]. Cloudflare zählte binnen Stunden Millionen Angriffsversuche, zahlreiche Institutionen nahmen ihre Seiten vom Netz, in Österreich etwa Uni Wien, TU Wien und die NÖN [2].

Gefunden wurden die Lücken mit KI. Das Sicherheitsunternehmen Calif stieß im August mit OpenAIs Modell GPT-5.6 Sol darauf, im Rahmen von OpenAIs Programm „Patch the Planet“. Wiz fand die Lücken unabhängig davon ebenfalls, unter anderem mit GPT-5.6 Sol und Googles Gemini [3]. Der Fehler steckte seit über einem Jahrzehnt im Code.

Peter Steinberger, Entwickler von OpenClaw und inzwischen bei OpenAI, brachte es auf X auf einen Satz: Die Lücke, die diese Woche Chaos stiften werde, sei gefunden worden mit … GPT-5.6 Sol.

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OpenAI selbst spricht von einer neuen Phase, in der KI Sicherheitslücken mit Auswirkungen auf das ganze Internet finden kann [1]. Der Name des Modells steht dabei so selbstverständlich im Vordergrund wie früher der Name des Forschers, der eine Lücke meldete.

Quellen

  1. [1] OpenAI auf X, 21.10.2026 (öffnet in neuem Tab)
  2. [2] ORF.at: PHP-Lücke: Millionen Angriffsversuche im Netz (öffnet in neuem Tab)
  3. [3] The Next Web: PHP rushes out emergency patches for two critical bugs AI found first (öffnet in neuem Tab)

Dieses Indiz von Benedikt Brünner ist lizenziert unter
CC BY 4.0CCBY

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